Fachbegriffe A-Z

 

Abort
Fehlgeburt
Amenorrhoe
Ausbleiben der Menstruation im gebärfähigen Alter
Androgene
Männliche Hormone
Andrologie
Männerheilkunde
Antigen
Substanz, welche vom Körper als fremd anersehen wird; es kommt zu einer Immunabwehr
Anti-Müller-Hormon (AMH)
Wert zur Bestimmung der ovariellen Reserve (Eizellreserve)
ART
Assistierte Reproduktions Techniken
Aspermie
Fehlendes Ejakulat trotz Orgasmus
Assisted Hatching
Eröffnung der „Eihülle“ mit einem präzisen Laser; das schlüpfen des Embryos kann begünstigt werden
Asthenozoospermie
nicht ausreichend bewegliche Spermien im Ejakulat
Auftauzyklus/Kryozyklus
Zuvor in einem Zyklus eingefrorene Vorkerne/Blastozysten werden aufgetaut Can; Link???
Azoospermie
Keinerlei Spermien im Ejakulat vorhanden
Biopsie
Entfernung von Gewebe für weitere Untersuchungen
Blastozyste
Ein Embryo mit einem Alter von 5/6 Tagen
Calciumionophor
Zusatzbehandlung bei ICSI-Methoden; Imitation des Calciumanstiegs in der Zelle, nachdem ein Spermium in natürlicher Umgebung in die Eizelle eintritt link
Cervix
Gebärmutterhals; Verbindung zwischen Scheide und Gebärmutter
Chromosomen
Strukturen, die Erbmaterial enthalten
Clomifen
Medikament für die Eizellreifung
DHEA-S
Vorstufe (Prohormon) von Testosteron
DIR
Deutsches IVF-Register
DMW
Deutscher Mittelweg; Methode, bei der die bestmöglichen Embryonen ermittelt werden link
Downregulation
Herunterfahren des Zyklus um einen spontanen Eisprung während einer Behandlung zu vermeiden
Dysmenorrhoe
Starke Schmerzen während der Menstruation
Eileiterschwangerschaft
(Extrauteringravidität)
Fehlerhafte Einnistung des Embryos in einem der Eileiter statt in der Gebärmutter
Einnistung
„Anheften“ des Embryos an die Gebärmutterschleimhaut
Ejakulat
Samenflüssigkeit; wird beim männlichen Orgasmus abgegeben um die Spermien an den Ort der Befruchtung zu transportieren
Embryo
Sobald die Erbanlagen nach der Befruchtung verschmolzen sind, spricht man von einem Embryo
Embryo Glue
Zusatzbehandlung, welche das anheften des Embryos im Uterus begünstigen kann link
Embryonentransfer
Transfer des Embryos/der Embryonen zurück in die Gebärmutter; dies geschieht mittels Katheter link
Endometriose
Gewebewucherungen innerhalb des Bauchraums, die der Gebärmutterschleimhaut ähneln
Endometrium
Gebärmutterschleimhaut; wird innerhalb des Zyklus aufgebaut um die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten
Fertilisation
Befruchtung
Fertilität
Fruchtbarkeit
Follikel
Eibläschen, in denen die Eizelle in einer Flüssigkeit reift
Follikelphase
Erste Zyklushälfte; von Beginn der Menstruation bis zum Eisprung
Follikelpunktion
Operative Eizellentnahme
Follikelstimulierendes Hormon (FSH)
Hormon, welches Eizellwachstum und -Entwicklung stimuliert
Gelbkörper
Rest der Follikel, nach entlassen der Eizelle
GnRH
(Gonadotropin releasing hormone)
Gonadotropin Hormon, welches die Freisetzung (= to release) von LH und FSH bewirkt
GnRH Agonist
Hemmen, durch aktivieren von Rezeptoren, die Freisetzung von LH und FSH und verhindern somit die Ovulation
GnRH Antagonist
Hemmen, durch blockieren von Rezeptoren, die Freisetzung von LH und FSH und verhindern somit die Ovulation
Gonaden
Geschlechtsdrüsen; Bei der Frau die Eierstöcke; Beim Mann die Hoden
Gonadotrop
Auf Keimdrüsen einwirkend (z.B.: Hormone)
Gravidität
Schwangerschaft
hCG
Schwangerschaftshormon; sorgt für das Fortbestehen der Schwangerschaft
Hormone
Botenstoffe, welche Signale im Körper senden und somit hauptverantwortlich für viele Reaktionen im Körper sind
Hormonstatus
Analyse um Mangel/Überschuss an Hormonen zu diagnostizieren
HyCoSy
siehe HKSG link
Hysterosalpingokontrastsonographie 
(HKSG)
Untersuchung der Eileiterdurchlässigkeit
Hysteroskopie (HSK)
Gebärmutterspiegelung
IMSI
(Intracytoplasmatische morphologisch selectionierte Spermien Injection); ein spezielles ICSI-Verfahren, bei dem Spermien unter einer sehr hohen Vergrößerung morphologisch selektiert werden
Intralipidinfusionstherapie
Intralipid wird intravenös gegeben und ist eine auf Sojabohnenöl basierende Emulsion., welche einen positiven Einfluss auf die Lebendgeburtenrate, sowie die Einnistung der Embryonen haben kann.
Intrauterine Insemination (IUI)
Bei einer Insemination werden die Spermien des Mannes aufbereitet und der Frau mittels Katheter in die Gebärmutter transferiert link
Intrazytoplasmatische Spermieninjektion
(ICSI)
Mikroinjektion; hierbei wird mit einer sehr feinen Nadel ein einzelnes Spermium in die Eizelle der Frau gebracht link
In-vitro-Fertilisation (IVF)
Befruchtung im „Reagenzglas“ (=in-vitro); die Eizelle und Spermien des Paares werden im Labor zusammengeführt, die Spermien sollen jedoch selbstständig die Eizelle befruchten
Kryokonservierung
Eizellen, Eizellen im Vorkernstadium, Embryonen oder Spermien können hierbei eingefroren werden und über mehrere Jahre für weitere Behandlungen genutzt werden
Kryptozoospermie
weniger als 100.000 Spermien pro Mililiter Ejakulat
Lutealphase
Zweite Zyklushälfte; beginnt nach dem Eisprung und endet (sofern keine Schwangerschaft eintritt) unmittelbar vor der Menstruation
Luteinisierendes Hormon (LH)
Eisprungauslösendes Hormon
MAR-Test
Test, ob eine Immunreaktion gegen die eigenen Spermien stattfindet link Spermiogramme
Menstruation
periodisch auftretende Blutung bei Frauen im gebärfähigem Alter, bei der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird, da keine Schwangerschaft eingetreten ist
Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration (MESA)
Operative Spermienentnahme aus den Nebenhoden; dies kann notwendig sein, falls keine Spermien im Ejakulat vorhanden sind
Morphologie
Aussehen der Spermien; Normalformen bei Normozoospermie bei ca. 4%
Motilität
Beweglichkeit der Spermien; sollte bei über 30% liegen
Myom
Gutartige Tumor in der Gebärmutter
Normozoospermie
Der Spermienbefund ist unauffällig
OAT-Syndrom
Oligo-Astheno-Teratozoospermie; es sind zu wenig, gering bewegliche und vermehrt fehlgeformte Spermien vorhanden
OHSS
Überstimulationssyndrom; seltene Nebenwirkung von hormoneller Stimulation; Wasseransammlungen im Bauchraum, sowie vergrößerte Eierstöcke
Oligomenorrhoe
Seltene Menstruation; der Abstand ist länger als 35 Tage zwischen den Blutungen
Oligozoospermie
weniger als 15 Millionen Spermien pro Mililiter Ejakulat
Östradiol (Estradiol)
Hormon, welches zur Gebärmutterschleimhautbildung dient
Ovitrelle
Medikament (ähnlich hCG), welches die endgültige Follikelreifung auslöst
Ovulationsinduktion
Auslösen des Eisprungs; Optimaler Zeitpunkt wird durch Ultraschalluntersuchungen und Hormonkontrollen ermittelt
PICSI
Spezielles Verfahren der ICSI, bei dem Spermien aufgrund des Reifegrades sortiert werden link
Polkörper
Nebenprodukt bei Entstehung von Eizellen; ist ein Indikator für den Reifegrad der Eizelle
Polyzystisches Ovar (PCO-Syndrom)
Vermehrte Zystenbildung am Eierstock; oftmals verbunden mit unregelmäfligen Zyklen und weiteren Symptomen
Präimplantationsdiagnostik (PID)
Untersuchung des Erbguts vor Embryonentransfer
Progesteron
Gelbkörperhormon; bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf den Embryo vor
Prolaktin
Hormon zur Milchproduktion; gilt auch als Stresshormon und kann Störfaktor beim Kinderwunsch sein, das es die Wirkung anderer Hormone hemmen kann
Prostata
Drüse, welche Teile des Ejakulats produziert
SHBG
Sexualhormonbindendes Globulin; Transportprotein für Hormone
Social Freezing
Kryokonservierung von Eizellen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt für eine Behandlung zu nutzen (ohne medizinische Indikation)
Spender-Spermien
Spender-Spermien kommen oft bei Behandlungen von Single Moms, oder auch gleichgeschlechtlichen Paaren zum Einsatz Link
Spermien oder Spermatozoen
Männliche Keimzellen (=Geschlechtszellen)
Spermiogramm
Ejakulatanalyse; wird durchgeführt um eventuelle Auffälligkeiten im Ejakulat zu beurteilen link Spermiogramme
Sterilität
es tritt keine Schwangerschaft ein, trotz regelmäfligem Geschlechtsverkehr ohne verhütenden Methoden; Primäre Sterilität = Die Frau/Der Mann hat noch nie vorher ein Kind gezeugt; Sekundäre Sterilität = Die Frau/Der Mann hat bereits ein Kind gezeugt und die Sterilität ist ein neu aufgetretenes Problem
Stimulation
Anregung verschiedener Hormone um kontrolliert eine adäquate Menge an Eizellen zu produzieren
Testikuläre Spermienextraktion (TESE)
Operative Spermienentnahme aus den Hoden; dies kann notwendig sein, falls keine Spermien im Ejakulat vorhanden sind
Testosteron
wichtigstes Androgen; relevant für Spermienproduktion und männliche Körpermerkmale
Theophyllin
Zusatzstoff, welcher zur Aktivierung unbeweglicher Spermien führen kann (eher für Kryospermien bzw. TESE-Behandlungen)
Tubenverschluss
Verschluss der Eileiter; Ursache für Sterilität, da die Eizelle nicht vom Eileiter in die Gebärmutter gelangen kann
Tubus
Eileiter
Uterus
Gebärmutter; weibliches Organ in dem während der Schwangerschaft das Kind heranwächst
Vasektomie
Sterilisation des Mannes durch Durchtrennung der Samenleiter
Vitrifikation
Methode der Kryokonservierung, bei der sich keine Eiskristalle um die Zelle bilden, welches weniger Schädigungen hervorruft; hohe Auftaurate von ~ 90% link
Vorkernstadium
Eizelle etwa 24 Stunden nach Befruchtung; die Zellkerne sind miteinander verschmolzen
VZO (Verkehr zum Optimalen Zeitpunkt)
Während des Zyklusmonitorings wird bei dieser Methode der Optimale Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr ermittelt um eine Schwangerschaft zu erzielen
Zyklusmonitoring
Überwachung der Follikel-/Eizellreife mittels Ultraschall und Hormonanalysen
Zymot-Kammer
spezielle Kammer, in der die Aufbereitung der Spermien stattfinden kann link Zymot Zusatzleistung

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