Blutgerinnungsstörungen
Blutgerinnungsstörungen können in bestimmten Fällen die Einnistung eines Embryos oder den Verlauf einer Schwangerschaft beeinflussen. Daher kann im Rahmen der Kinderwunschdiagnostik eine gezielte Untersuchung der Blutgerinnung sinnvoll sein, insbesondere bei wiederholten Fehlgeburten oder einer entsprechenden persönlichen oder familiären Vorgeschichte. Auch bei Auffälligkeiten in vorangegangenen Schwangerschaften, oder wiederholter Einnistungsproblematik könnte eine diagnostische Abklärung sinnvoll sein.
Die Untersuchung erfolgt durch eine Blutentnahme. Dabei werden verschiedene angeborene und erworbene Gerinnungsstörungen überprüft. Liegt eine relevante Auffälligkeit vor, kann gegebenenfalls eine individuelle Behandlung während der Kinderwunschtherapie oder Schwangerschaft empfohlen werden.
