Ultraschalluntersuchung der Eileiterdurchlässigkeit (HyCoSy)
Ein wichtiger Schritt in der Kinderwunschdiagnostik ist die Untersuchung der Durchgängigkeit der Eileiter. Denn nur wenn die Eileiter offen sind, kann die Eizelle nach dem Eisprung aufgenommen und mit den Spermien zusammentreffen. Sind die Eileiter verschlossen oder eingeschränkt durchgängig, kann dies eine Schwangerschaft erschweren oder verhindern.
Diese sogenannte HyCoSy-Untersuchung ist ein modernes Verfahren, welches die Beurteilung der Eileiter im Regelfall ohne Narkose ermöglicht. Die Untersuchung erfolgt ambulant und dauert in der Regel nur etwa 15 bis 30 Minuten.
Während einer gynäkologischen Ultraschalluntersuchung wird ein dünner Katheter vorsichtig durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingeführt. Anschließend wird ein spezielles Kontrastmittel oder ein Schaumgel eingebracht. Mithilfe des Ultraschalls kann verfolgt werden, ob das Kontrastmittel ungehindert durch die Eileiter fließt. Gleichzeitig können Form und Beschaffenheit der Gebärmutterhöhle beurteilt werden.
Die meisten Patientinnen empfinden die Untersuchung als gut verträglich. Es können vorübergehend leichte Menstruations-ähnliche Krämpfe auftreten, insbesondere wenn das Kontrastmittel eingebracht wird. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Bei Bedarf kann vor der Untersuchung ein leichtes Schmerzmittel eingenommen werden.
